Rundbrief an die Mitglieder der Bürgerinitiative im November 2015

zum Rundbrief

 

•••

Rundbrief an die Mitglieder der Bürgerinitiative im Januar 2015

zum Rundbrief

 

•••

Rundbrief an die Mitglieder der Bürgerinitiative im November 2014

zum Rundbrief

 

•••

Rundbrief an die Mitglieder der Bürgerinitiative im Juli 2014

zum Rundbrief

 

•••

Rundbrief an die Mitglieder der Bürgerinitiative im Juni 2014

zum Rundbrief

 

•••

Rundbrief an die Mitglieder der Bürgerinitiative am 24.04.2014

zum Rundbrief

 

•••

Rundbrief an die Mitglieder der Bürgerinitiative am 08.04.2014

zum Rundbrief

  

•••

Rundbrief an die Mitglieder der Bürgerinitiative am 12.03.2014

zum Rundbrief

 

•••

 

Pressemitteilung zum Treffen der Vertreter der Bürgerinitiativen gegen die geplante Monsterstromtrasse „Süd-Ost“

 

Landesweites Aktionsbündnis der Trassengegner

40 Initiativen haben sich in Plech getroffen – der Widerstand gegen die geplante Monstertromtrasse „Süd-Ost“ wächst weiter!

Am Mittwoch haben sich knapp 50 Vertreter der Bürgerinitiativen zum zweiten Mal in Plech getroffen und zu einem landesweiten „Aktionsbündnis der Trassengegner“ zusammengeschlossen.

Neben der überregionalen Vernetzung des Trassenwiderstands, waren eine gemeinsame Demonstration aller Bürgerinitiativen im Mai und ein trassenweiter Aktionstag gegen die Monsterstromtrasse im Juni die Hauptthemen des Abends.

Die gemeinsame Protestkundgebung aller Trassengegner soll noch im Mai in Nürnberg stattfinden, ein genauer Termin wird sofort nach der Genehmigung bekanntgegeben. „Wir wollen vor der Europawahl noch einmal klar stellen: Wir werden es niemals zulassen, dass diese unnötige Trasse unsere Heimat zerstören wird“ – so der einhellige Tenor.

Neben der gemeinsamen Demonstration wurde auch noch ein Termin für einen landesweiten Aktionstag festgelegt. Am Sonntag, 29.06.2014, werden alle Bürgerinitiativen jeweils vor Ort Informations- und Protestveranstaltungen durchführen. Eine entlang aller möglichen Trassenverläufe sichtbare Aktion soll die örtlichen Aktionen verbinden. Was genau das sein wird, wird im Moment noch nicht verraten, die Vorbereitungen laufen aber ab heute auf Hochtouren.

Die Bürgerinitiativen werden ab sofort entlang der Trasse mit einem gemeinsamen Logo mit hohem Wiedererkennungswert auf das trassenweite Aktionsbündnis aufmerksam machen, entworfen von dem bekannten Nürnberger Künstler Werner Knaupp. Das Motto: „Stromtrasse – zerstört brutal“. Plakate, Aufkleber und Flugblätter sind über die Bürgerinitiativen und die Internetseite http://www.stromtrasse-zerstoert-brutal.de/ erhältlich.

Weiterer Tagesordnungspunkt des Treffens war die bereits angelaufene Massenbriefaktion an alle Ministerpräsidenten der Länder und Kanzlerin Merkel sowie Bundeswirtschaftsminister Gabriel. „In Altdorf kommt der Copy-Shop kaum hinterher“, so Bettina Frenzke von der BI Altdorf-Hagenhausen. Alle Bürger sind aufgerufen, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Auf der Website „stromautobahn.de“ stehen die Briefe samt Anleitung zum Download bereit.

Klar wurde bei dem Treffen auch, dass das Aktionsbündnis auch weiterhin bei den politischen Entscheidungsträgern vorstellig werden muss. Die BIs werden daher den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer um einen Termin in den nächsten Wochen bitten, um ihm für seine kritische Haltung zu dieser unnötigen Monstertrasse zu danken und seiner Forderung den Rücken zu stärken, dass die Planung der Trasse eingestellt werden muss. Außerdem wurden bereits tausende Unterschriften von Trassengegnern gesammelt, die in Berlin als erstes Zeichen an die Kanzlerin und den für Energiefragen zuständigen Minister Gabriel übergeben werden sollen. Eine Terminanfrage läuft bereits. Da die Unterschriftensammelaktionen in den verschiedenen Bürgerinitiativen unterschiedlich weit fortgeschritten sind, werden weitere Übergaben folgen. Es lohnt sich also sich jetzt und auch weiterhin Unterschriften gegen die Stromtrasse abzugeben.

Gegen 23:00 Uhr endete die Veranstaltung und so mancher hatte noch einen weiten Nachhauseweg. Aber es hat sich gelohnt und gezeigt, dass es alles andere als still um den Widerstand gegen die Trasse geworden ist. Die Schlagkraft der Trassengegner nimmt durch die Vernetzung und den Schulterschluss von Bürgerinitiativen, Kommunalpolitik und zahlreichen Verbänden, wie z. B. dem Bund Naturschutz in Bayern und dem BUND, weiter zu. Die Teilnehmer an dem Treffen waren sich einig, dass nichts unversucht gelassen werden darf, um die geplante Monsterstromtrasse zu verhindern, die zu Gunsten der Profitmaximierung einiger Energiekonzerne und Investoren unsere Heimat zerstört und unsere Gesundheit gefährdet. Wir dürfen uns nicht in falscher Sicherheit wiegen, denn das geforderte Moratorium ist bis jetzt lediglich ein Appell ohne jede bindende Wirkung und Netzbetreiber Amprion bestätigte auf Nachfrage erneut, dass es aus ihrer Sicht nie einen Planungsstopp gegeben hat und auch derzeit nicht gibt.

 

 

 

 

Joomla templates by a4joomla